Konto leergeräumt – Wer haftet bei Online-Banking Diebstahl?

Ein Artikel von Torsten Fölsner
Konto leergeräumt wer haftet

Ist Ihr Konto plötzlich leer und Sie stehen fassungslos da? Sie befürchten, dass Sie auf dem Verlust sitzen bleiben?

Betroffene stehen vor der Hürde, dass die Banken oft uneinsichtig sind und sich querstellen, obwohl sie eigentlich zur Erstattung der Verluste verpflichtet sind, sodass Ihnen droht, auf dem Schaden sitzenbleiben zu müssen.

In dieser verzweifelten Lage stehen Ihnen unsere fähigen Experten mit ihrer Expertise im Bankrecht und ihrer langjährigen Erfahrung in vergleichbaren Fällen zur Seite und unterstützen Sie dabei, sich gegen uneinsichtige Banken durchzusetzen, damit Sie nicht auf den Verlusten sitzenbleiben müssen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Schockmoment Kontoplünderung: Entdecken Sie, wie Sie sich fühlen, wenn Ihr Konto leergeräumt ist, und lernen Sie, welche Sofortmaßnahmen Sie ergreifen können. Aber was, wenn die Bank sich querstellt?
  • Rettungsanker Expertise: Unsere Experten der Kanzlei Fölsner stehen bereit, um gegen die Bank vorzugehen und die Verluste für Sie zurückzuholen. Doch auf welcher rechtlichen Grundlage?
  • Gefahrenzone Internet: Phishing und Malware – die verborgenen Minen im Online-Banking. Erfahren Sie, wie Betrüger vorgehen und welche präventiven Maßnahmen Sie zum Schutz ergreifen können.
  • Haftungsfrage: Wer trägt die Verantwortung, wenn das Konto gehackt wurde? Bank oder Kunde? Wir enthüllen, unter welchen Umständen die Bank zur Kasse gebeten werden kann.
  • Kampf ums Geld: Mit der richtigen Unterstützung gegen die Bank – wie Sie mithilfe von fähigen Experten Ihre Chancen maximieren, nicht auf den Verlusten sitzen zu bleiben. Doch welche Schritte sind nun zu gehen?

Online-Banking-Betrug und der Schutz vor Diebstahl

Online-Banking-Betrug und der Schutz vor Diebstahl

Der Online-Banking-Betrug ist ein ständig wachsendes Problem. Betrüger nutzen ausgeklügelte Techniken, um an sensible Bankdaten zu gelangen und Konten leerzuräumen. Dabei geben sie sich oft als vertrauenswürdige Institutionen oder Personen aus und nutzen die Unwissenheit oder das Vertrauen der Bankkunden aus.

Wie können Sie sich also schützen? Zuerst ist es wichtig zu wissen, wie diese Betrüger vorgehen und welche Methoden sie anwenden, um Ihr Geld zu stehlen.

Phishing-Angriffe und Malware

Phishing ist eine häufige Methode des Online-Banking-Betrugs. Kriminelle versenden E-Mails oder errichten Webseiten, die den Anschein erwecken, von Ihrer Bank zu sein, um Sie zur Eingabe Ihrer Anmeldedaten zu verleiten. Doch wie kann man solche Angriffe erkennen und sich dagegen wehren?

Zunächst sollten Sie niemals auf Links in E-Mails klicken, die nicht von einer vertrauenswürdigen Quelle stammen. Überprüfen Sie immer die URL der Bank Webseite und achten Sie auf die Sicherheitszertifikate, bevor Sie eine E-Mail senden.

Präventive Maßnahmen gegen Betrug

  • Verwendung starker Passwörter: Wählen Sie komplexe Passwörter und ändern Sie diese regelmäßig.
  • Regelmäßige Passwortänderung: Aktualisieren Sie Ihre Passwörter in regelmäßigen Abständen.
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung: Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung, um eine zusätzliche Sicherheitsebene zu schaffen.
  • Persönliche Geräte für Online-Banking nutzen: Führen Sie Bankgeschäfte nur auf persönlichen, vertrauenswürdigen Geräten durch.
  • Aktualisierung der Software: Stellen Sie sicher, dass die Software auf Ihren Geräten immer auf dem neuesten Stand ist.

Ziehen Sie mit fähigen Experten Ihre Bank zur Verantwortung

Mit unserer anwaltlichen Autorität haben wir bereits zahlreiche Betrugsopfer erfolgreich dabei unterstützt, sich gegen uneinsichtige Banken durchzusetzen, sodass diese die Verluste erstattet.

Dank unserer jahrelangen Erfahrung und unserer Expertise im Bankrecht setzen wir uns konsequent für die Rechte unserer Mandanten ein und begleiten Sie durch den gesamten Prozess. Wir sorgen dafür, dass Sie nicht auf diesen Verlusten sitzenbleiben müssen.

Haftungsfragen bei gehackten Bankkonten

Die Haftungsfrage ist zentral, wenn es darum geht, wer für den Schaden aufkommt, der durch Online-Banking-Betrug entstanden ist. Grundsätzlich muss die Bank Ihnen den Betrag ersetzen, der durch illegalen Zugriff verloren gegangen ist, es sei denn, es lässt sich nachweisen, dass Sicherheitsmängel oder Nachlässigkeiten auf Ihrer Seite vorliegen.

Wenn Sie Opfer eines Phishing-Angriffs geworden sind, ist in der Regel die Hausbank verpflichtet, für den Schaden aufzukommen.

Individuelle Verantwortung und Sorgfaltspflichten

Als Bankkunde haben Sie die Verantwortung, Ihre Kontodaten und Login-Informationen sorgfältig zu behandeln. Das bedeutet, dass Sie notwendige Vorkehrungen treffen sollten, um Ihre Sicherheitsdaten vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Dies umfasst den Schutz Ihrer Passwörter und die Aktivierung von Virenschutz und Firewall.

Sollten Sie Ihre Sorgfaltspflichten verletzen, beispielsweise durch die gemeinsame Aufbewahrung von PIN und Bankkarte, kann es sein, dass Sie für den entstandenen Schaden haften müssen, insbesondere wenn grobe Fahrlässigkeit vorliegt.

Bankenhaftung und Sicherheitsmängel

Auf der anderen Seite kann die Bank haften, wenn Sie als Kunde Schaden durch vernachlässigte Sicherheitsstandards der Bank oder fehlerhafte Online-Banking-Systeme erleiden. Banken sind gesetzlich zur Erstattung verpflichtet, doch sie versuchen oft, sich auf grobe Fahrlässigkeit der Kunden zu berufen, um Erstattungsansprüche abzuwehren.

Mit der richtigen Rechtsschutzversicherung und einem guten Anwalt können Sie jedoch Ihre Chancen erhöhen, auch gegen eine Bank vor Gericht zu gewinnen, insbesondere wenn es um IT Recht geht.

Rechtsgrundlagen für Schadenersatzansprüche

Die Rechtsgrundlagen für Schadenersatzansprüche sind im BGB geregelt. Nach § 675u BGB haftet die Bank für nicht autorisierte Zahlungsvorgänge und ist verpflichtet, dem Betroffenen den entwendeten Betrag unverzüglich zu erstatten oder das Konto auf den ursprünglichen Stand zu bringen.

Verbraucherschutzgesetze und Bankenregulierungen bilden einen rechtlichen Rahmen, der Kunden vor Betrug und Verlusten schützt.

Erstattungspflicht der Bank bei nicht autorisierten Zahlungen


Die Bank ist gesetzlich dazu verpflichtet, Sie zu entschädigen und den entwendeten Zahlungsbetrag unverzüglich zu ersetzen, sobald Sie die nicht autorisierten Zahlungen gemeldet haben. Es liegt an Ihnen als Kunde, nachzuweisen, dass ein Dritter die Überweisung ohne Ihre Autorisierung durchgeführt hat.

Es gibt bereits Gerichtsurteile, die zeigen, dass Kunden in der Lage sind, ihre Rechte durchzusetzen und die Zurückführung des Kontostandes auf die Zeit vor der nicht autorisierten Transaktion zu erreichen.

Haftungsbeschränkungen und grobe Fahrlässigkeit


Grobe Fahrlässigkeit ist ein wichtiger Punkt in der Haftungsfrage. Dies bezeichnet die schwere Verletzung der Sorgfaltspflichten, wie etwa die Weitergabe der PIN an Unbekannte oder das Nutzen von Online-Banking auf ungesicherten Geräten. Banken haften in solchen Fällen nicht für Schäden, die durch grob fahrlässig gehandelt verursachte Handlungen der Kunden entstanden sind.

Ein Gerichtsurteil hat jedoch ergeben, dass kein grob fahrlässiges Handeln vorliegt, wenn Betrüger bekannte Rufnummern eines Kreditinstituts nutzen und der Kunde daher keinen Verdacht schöpfen konnte.

Vorgehen bei gehacktem Konto und Schadensbegrenzung

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Konto gehackt wurde, ist schnelles Handeln gefragt. Folgen Sie diesen Schritten:

  1. Informieren Sie umgehend Ihre Bank.

  2. Führen Sie einen Virenscan durch.

  3. Überprüfen Sie, ob Weiterleitungen eingerichtet oder persönliche Daten geändert wurden.

  4. Ändern Sie die Passwörter anderer Konten entsprechend.

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Meldung an Bank und Polizei

Die Meldung an die Bank und die Polizei ist ein entscheidender Schritt. Die Polizei sollte informiert werden, wenn festgestellt wird, dass das Konto leer ist, und es ist ratsam, eine genaue Aufarbeitung des Schadenshergangs vorzunehmen.


Sollten Sie Opfer eines Phishing-Vorfalls geworden sein, ist es wichtig, dies sofort zu melden, um die Überweisung zu stoppen oder das Empfängerkonto zu sperren.

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Rechtsberatung und Unterstützung

Anwaltliche Beratung kann entscheidend sein, um Klarheit über die Haftungsfrage zu erlangen und Rückzahlungsansprüche gegen die Bank durchzusetzen. Spezialisierte Kanzleien wie die Fachanwaltskanzlei Fölsner bieten in diesem Bereich vertieftes Fachwissen und unterstützen effektiv bei der Durchsetzung der Rechte gegenüber der Bank.

Mit qualifizierten Spezialisten Ihre Verluste von der Bank zurückholen

Mit qualifizierten Spezialisten Ihre Verluste von der Bank zurückholen

Die Wahl des richtigen Spezialisten kann den Unterschied ausmachen, wenn es darum geht, Ihre Verluste von der Bank zurückzuholen. Unsere Experten der Fachanwaltskanzlei Fölsner sind qualifiziert, um Ihnen bei der Durchsetzung Ihrer Rechte zu helfen und das gestohlene Geld für Sie zurückzuholen.

Vertrauen Sie, wie zahlreiche Bankkunden vor Ihnen, der jahrelangen Erfahrung und hoch spezialisierten Expertise unserer Anwälte, um sich gegen die Bank zur Wehr zu setzen und sie zur Erstattung der Verluste zu bewegen.

Rechtsanwalt-Fölsner

Setzen Sie sich jetzt gegen Ihre Bank durch!

Wenn Sie Opfer von Online-Banking-Betrug geworden sind, zögern Sie nicht, sich an die Fachanwaltskanzlei Fölsner zu wenden. Unsere Experten stehen bereit, um Ihnen dabei zu helfen, Ihre Bank in die Haftung zu nehmen und Ihren Stand wiederherzustellen.

Je früher Sie mit uns kontaktieren, desto eher können wir den Schaden eingrenzen. Es gilt also, schnell aktiv zu werden.

Rechtsanwalt-Fölsner

Nehmen Sie Ihr Recht vollumfänglich in Anspruch!

Lassen Sie sich von Ihrem Recht abbringen und verpassen Sie nicht die Chance, Ihre Interessen rechtssicher durchzusetzen. Wir setzen uns für Sie und für Ihr Recht ein!

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