Überweisung zurückholen bei Betrugsverdacht: Postbank muss zahlen!

Ein Artikel von Torsten Fölsner
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Sie haben Geld durch Betrug verloren?

Handeln Sie umgehend für bessere Chancen.

Mit anwaltlicher Unterstützung können wir wirkungsvoll Ihre Verluste durch unautorisierte Überweisungen von der Postbank zurückholen, sodass Sie auf dem Schaden nicht sitzenbleiben.

Welche Voraussetzungen dafür gelten und wie Sie sich zukünftig schützen können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Das Wichtigste in Kürze

  • Betrug im Online-Banking kann erhebliche Folgen haben, einschließlich finanzieller Verluste und Identitätsdiebstahl. Entdecken Sie, wie Sie sich vor diesen Risiken schützen können.
  • Die Postbank kann verpflichtet sein, bei Betrugsverdacht Ihre verlorenen Gelder zurückzuerstatten. Erfahren Sie, welche Schritte notwendig sind, um eine Rückerstattung zu erreichen.
  • Kompetente rechtliche Unterstützung kann den Unterschied ausmachen. Erfahren Sie, wie die Hilfe eines Anwalts Ihre Chancen auf Schadensersatz erhöhen kann.
  • Verschiedene Betrugsmethoden, darunter Phishing, Fake-Anrufe und Trojaner, stellen eine Bedrohung für Online-Banking-Kunden dar. Entdecken Sie, wie Sie diese Bedrohungen erkennen und sich dagegen schützen können.
  • Trotz Vorsichtsmaßnahmen können Sie immer noch Opfer von Online-Banking-Betrug werden. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, welche Schritte Sie in einem solchen Fall unternehmen sollten.

Gravierende Folgen durch Betrugsmaschen beim Online-Banking!

Online-Banking Betrug kann erhebliche Folgen für die Opfer haben. Zu dem enormen Stressfaktor kommen Gefahren wie finanzielle Schäden oder ein Identitätsdiebstahl dazu. Folgende Konsequenzen sind nach einem Online Betrug möglich:

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Hohe Stressbelastung

Ein Online-Banking Betrug sorgt bei den Betroffenen für eine sehr hohe Stressbelastung. Sorgen um das verlorene Geld und finanzielle Engpässe wirken belastend. Dazu kommt möglicherweise die Weigerung der Bank, für den Schaden aufzukommen. All das ist ein enormer psychischer Druck, mit welchem die Opfer umgehen müssen.

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Finanzieller Schaden

In vielen Online-Banking-Angriffen werden enorme Geldsummen von den Konten der Opfer abgehoben. Durch unautorisierte Überweisungen haben die Täter die Möglichkeit, das komplette Bankkonto leerzuräumen. Dabei handelt es sich nicht selten um Summen von mehreren Tausend Euro.

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Geldwäsche

Sollte das Thema Geldwäsche im Zusammenhang mit dem Betrugsfall aufkommen, müssen Sie besonders vorsichtig sein. Im schlimmsten Fall werden Sie selbst beschuldigt, als Finanzagent in den Fall verwickelt zu sein. Diese Anschuldigung zu widerlegen ist schwierig und in der Regel nicht ohne Anwalt möglich.

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Postbank verweigert Rückerstattung

In einigen Fällen verweigert die Postbank eine Rückerstattung des gestohlenen Geldes. Sie versucht Ihnen zu unterstellen, dass Sie grob fahrlässig gehandelt haben. Wird dieser Vorwurf bestätigt, muss die Bank nicht für den Schaden aufkommen.

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Identitätsdiebstahl

Ein Identitätsdiebstahl ist ein besonders ärgerlicher Fall. Die Tat ist nur sehr schwer nachzuweisen und die Täter haben die Möglichkeit, unter anderem in Ihrem Namen neue Kreditkarten ausstellen zu lassen oder Bestellungen unter Ihrem Namen zu tätigen.

Bei einem Identitätsdiebstahl handelt es sich um eine Straftat, bei welcher Sie ebenfalls mit beschuldigt werden können. Daher ist dringend die Hilfe eines Anwalts erforderlich.

Kein Anspruch auf Ersatz bei grob fahrlässigem Handeln

Liegt ein grob fahrlässiges Handeln vor, ist die Postbank nicht dazu verpflichtet, für den Schaden aufzukommen. In diesem Fall kann der Zahlungsdienstleister einen Schadensersatzanspruch in gleicher Höhe gegenüber dem Kunden geltend machen. Allerdings liegt die Nachweispflicht für das grob fahrlässige Handeln durch den Kunden bei der Bank.

Damit es sich um grobe Fahrlässigkeit handelt, muss ein schwerwiegender und nicht entschuldbarer Verstoß gegen die Sicherheitsanforderungen und gegenüber der erforderlichen Sorgfalt vorliegen.

Mögliche Beispiele für grob fahrlässiges Handeln sind:

  • Herausgabe von Log-in Informationen oder Passwörtern am Telefon
  • Speichern der Zugangsdaten auf dem gleichen Rechner, mit welchem das Online-Banking durchgeführt wird
  • Fehlende Updates von Antiviren und Firewall Programmen
  • öffentlich zugängliche Aufbewahrung von Log-in Daten (beispielsweise auf einem Notizzettel am Arbeitsplatz oder in der Sporttasche etc.)
  • Notieren der Pin auf der Rückseite der Bankkarte

Mit anwaltlicher Unterstützung Verluste erfolgreich zurückholen

Sich gegenüber dem Bankunternehmen als Kunde durchzusetzen, kann schwierig sein. Vor allem, wenn sich die Postbank weigert, den Schaden zu begleichen und Ihnen grob fahrlässiges Handeln vorwirft, stehen die Chancen als Einzelperson schlecht.

Mit einem Fachanwalt haben Sie die Möglichkeit, sich gegenüber dem Vorwurf der groben Fahrlässigkeit zu wehren. Er hilft Ihnen, den vorhandenen Schaden zu begrenzen und sorgt dafür, dass Sie das Geld von der Postbank zurückbekommen.

Kompetente Hilfe durch die Kanzlei Fölsner

Bei einem Online-Banking Betrug ist fachliche Kompetenz unerlässlich. Mit unserer langjährigen Expertise im Bereich Bankrecht vertreten wir Sie und Ihre Interessen gegenüber der Postbank. Wir setzen alles daran, dass Sie zu Ihrem Recht gelangen und die bestmöglichen Chancen haben, dass das gestohlene Geld schnell wieder auf Ihrem Konto ist.

Postbank zur Rückerstattung verpflichtet

Bei der großen Anzahl an Online-Banking Geschäften, die täglich durchgeführt werden, kommt es immer wieder zu Betrugsfällen. Gemäß Verbraucherschutzgesetz und dem §§ 675 ff. BGB sind Banken, so auch die Postbank, dazu verpflichtet, Geld zu erstatten, welches durch missbräuchlich verwendete Daten abgebucht worden ist. Demnach muss das Kreditinstitut nach einer nicht autorisierten Überweisung Ihren Kontostand umgehend auf den Zustand vor dem Betrug zurücksetzen.

Wichtig ist, dass Sie so schnell wie möglich handeln. Je früher die Bank informiert wird, umso größer ist die Chance, dass das Geld von den Betrügern zurückgeholt werden kann. Banken haben ein kleines Zeitfenster, in welchem eine Überweisung rückgängig gemacht werden kann. Aber auch nach Verstreichen des Zeitfensters muss die Bank dafür Sorge tragen, dass der Betrag zurückerstattet wird. Einzige Ausnahme ist der Nachweis eines grob fahrlässigen Handelns von Ihrer Seite.

Vorsicht bei diesen Methoden

Die Betrüger greifen gerne auf einige gängige Methoden zurück, wenn es darum geht, Geld von den Konten ihrer Opfer zu stehlen. Vor allem die nachfolgenden Betrugsmaschen werden häufig eingesetzt:

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Phishing

Phishing zählt zu den bekanntesten Betrugsmaschen im Online-Banking Bereich. Hierbei werden E-Mails oder SMS Nachrichten mit Links versehen, welche die Kunden nach dem Anklicken auf eine gefälschte Webseite weiterleiten. Von dort greifen die Täter Zugangsdaten und weitere sensible Daten ab.

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Fake-Anrufe

Einige Betrüger nutzen Fake-Anrufe, um über das Telefon an wichtige Daten zu gelangen. Dabei wirken die Anrufer vertrauenswürdig, da sie sich im Vorfeld über ihre Opfer informiert und zahlreiche persönliche Informationen gesammelt haben. Beachten Sie, dass Sie von seriösen Bankmitarbeitern niemals am Telefon dazu aufgefordert werden, persönliche Daten oder Pin Tan Kombinationen Preis zu geben.

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Fake-Shops

Fake Shops sind eine typische Online Betrugsmasche, die einzig dazu dienen, die Daten der Kunden anzufangen. Die angeblichen Online-Shops locken mit besonders günstigen Angeboten, welche jedoch niemals verschickt werden. Als Kunde werden Sie nichts erhalten, die Betrüger haben es nur auf Ihre Daten abgesehen.

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Trojaner

Bei einem Trojaner handelt es sich um eine Schadsoftware, welche im Hintergrund auf Ihrem Rechner läuft und gezielt Daten wie beispielsweise Ihre Kontonummer abfängt. Für Sie als Nutzer ist es nur sehr schwer erkennbar, dass auf Ihrem Rechner ein Trojaner installiert wurde. In der Regel werden die Programme tief im System verankert und sind bei den alltäglichen Anwendungen nicht ersichtlich.

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Kreditkartenbetrug

Trotz der Zunahme der Online-Banking-Betrugsfälle in den vergangenen Jahren kommt es immer wieder zu einem Kreditkartenbetrug. Lassen Sie Ihre Karte nie unbeaufsichtigt liegen und schützen Sie Ihre PIN. Sobald Sie merken, dass Ihre Karte gestohlen wurde, sollten Sie diese umgehend sperren lassen.

So erkennen Sie Betrugsversuche

Einige Hinweise sind typisch für Phishing und Hacking-Angriffe. Indem Sie wachsam sind, lässt sich mit den folgenden Hinweisen ein Betrugsverdacht erkennen:

Dringlichkeit

Betrüger versuchen eine gewisse Dringlichkeit bei ihren Opfern zu erzeugen. Beispielsweise müssen Log-in Daten umgehend geändert werden, da ansonsten aufgrund einer Sicherheitslücke der Online-Banking-Zugriff gesperrt werden muss. Wörter wie "umgehend", "sofort", "direkt", die in einer E-Mail oder SMS verwendet werden, sind ein deutliches Anzeichen für einen Betrugsversuch.

Fehlende persönliche Ansprache

Wichtige Schreiben werden in der Regel persönlich adressiert. Fehlt eine namentliche Ansprache, sollten Sie vorsichtig sein und den Absender genau überprüfen.

Rechtschreibfehler

Ein Tippfehler kann jederzeit einmal passieren. Häufen sich Rechtschreibfehler in einem Schreiben, deutet das auf einen Betrugsversuch hin. Auch ausländisch klingende Formulierungen, ein seltsam wirkender Satzbau und Grammatikfehler sollten als Warnzeichen beachtet werden.

Unseriöse Anrufe

Viele Betrüger versuchen, über Telefonanrufe an die gewünschten Daten ihrer Opfer zu gelangen. Lassen Sie sich nicht durch eine persönliche Ansprache und weitere Details, welche vom Anrufer genannt werden, täuschen. Geben Sie auf keinen Fall persönliche Daten am Telefon weiter. Keine Bank wird auf diese Art und Weise nach Daten fragen.

Achten Sie außerdem auf die Sprache. Eine schnelle, undeutliche Aussprache ist ein weiteres Warnsignal für einen Fake Anruf.

So schützen Sie sich vor Online-Banking-Betrug

Es gibt einige Methoden, wie Sie sich erfolgreich vor einem Online-Banking Betrug schützen können.

  • Keine unbekannten Links anklicken: E-Mails und SMS Nachrichten, deren Absender Sie nicht eindeutig identifizieren können, sollten Sie nicht weiter beachten. Vor allem sollten Sie auf keinen Fall auf einen Link in solch einer Nachricht klicken oder einen Anhang öffnen.
  • Keine Log-in-Daten online sichern: Speichern Sie Ihre Log-in-Daten weder online noch auf dem Gerät, mit welchem Sie Ihre Online-Banking-Geschäfte durchführen. Zur erhöhten Sicherheit sollten Passwörter von Zeit zu Zeit geändert werden und den aktuellen Sicherheitsrichtlinien entsprechen.
  • Echtheitszertifikat der Banken Webseite prüfen: Prüfen Sie das Echtheitszertifikat der Bank. Dieses finden Sie auf der Webseite. In der Regel ist das Zertifikat mit einem Link versehen, über welchen Sie weitere Informationen über die Echtheit der Seite abrufen können.
  • Antivirensoftware regelmäßig aktualisieren: Aktualisieren Sie regelmäßig die Antiviren-Software. Nur so können Sie sicher sein, dass sich keine Viren, Trojaner und andere Schadprogramme auf Ihrem Rechner einschleichen und im Hintergrund Ihre Daten abfangen.
  • Vorsichtsmaßnahmen bei der URL: Geben Sie die URL der Bank-Webseite immer per Hand ein. So sind Sie sicher, dass Sie nicht durch einen fehlerhaften Link auf eine gefälschte Seite weitergeleitet werden. Achten Sie außerdem darauf, dass die Browserzeile immer mit „https“ beginnt.
  • Prüfen Sie angebliche Bank-Anrufe: Für den Fall, dass Sie von einem angeblichen Bank-Mitarbeiter angerufen werden, sollten Sie generell misstrauisch sein. Rufen Sie bei einer Ihnen bekannten Postbank Filiale zurück und erkundigen Sie sich dort über die Echtheit des Anrufes.

Sie haben einen Verdacht auf Betrug? Das müssen Sie nun tun

Falls Sie trotz aller Vorsichtsmaßnahmen einem Online-Banking Betrug zum Opfer gefallen sind, ist in erster Linie schnelles Handeln wichtig. Je schneller Sie reagieren, umso höher stehen die Chancen, dass Sie das Geld zurückholen können. Folgende Schritte sind nach einem Hacking Vorfall wichtig:

  • 1. Lassen Sie zunächst sämtliche Konten, EC- und gegebenenfalls Kreditkarten sperren und informieren Sie die Bank über den Vorfall.
  • 2. Erstatten Sie eine Anzeige bei der Polizei.
  • 3. Erstellen Sie ein Protokoll mit allen wichtigen Informationen rund um den Betrugsfall.
  • 4. Schalten Sie einen Rechtsanwalt ein.

Vor allem die Kontaktaufnahme mit einem Fachanwalt ist ein wichtiger Schritt, damit Sie zu Ihrem Recht kommen. Oft stellt sich die Bank quer und möchte nicht für den entstandenen Schaden aufkommen. Die Unterstützung von einem Anwalt ist in dieser Situation unerlässlich.

Mit anwaltlicher Autorität muss die Postbank Ihre Verluste zurückzahlen

Als Einzelperson stellt sich oft das Gefühl der Machtlosigkeit ein, wenn es darum geht, sich gegen ein großes Bankunternehmen wie die Postbank zu behaupten. Mit einem Fachanwalt an Ihrer Seite haben Sie verbesserte Chancen, Ihr Geld zurückzubekommen und auch zu Ihrem Recht zu gelangen.

Unsere Fachanwälte der Kanzlei Fölsner verfügen über eine jahrelange Erfahrung und tiefgreifendes, juristisches Fachwissen im Bankenrecht. Mit ihrer Expertise können Sie ihre Mandanten bestmöglich beraten und unterstützen. So haben Sie als Opfer auch gegen einen übermächtig wirkenden Gegner wie die Postbank eine reelle Chance, dass die Bank Ihnen die Verluste zurücküberweist.

So kann Ihnen ein Anwalt helfen

Ein Anwalt kann Ihnen auf vielfältige Art und Weise helfen. Ohne juristische Hilfe stehen die Chancen dagegen schlecht.

Mögliche Situation ohne Anwalt:


  • Sie werden Opfer eines Online Betrugs
  • Sie informieren die Postbank über den Vorfall
  • Die Bank weigert sich, für den Schaden aufzukommen
  • Sie haben im schlimmsten Fall einen finanziellen Engpass und können Ihre Rechnungen nicht bezahlen

Die Lösung mit anwaltlicher Hilfe:


  • Nachdem Sie einem Online-Banking Betrug zum Opfer gefallen sind, kontaktieren Sie Ihre Bank und einen Anwalt
  • Der Anwalt übernimmt von Anfang an die Korrespondenz mit der Bank
  • Ihr Anwalt hilft Ihnen, eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten
  • Mithilfe von anwaltlicher Autorität bekommen Sie Ihr Geld von der Postbank zurück
Rechtsanwalt-Fölsner

Wir machen uns für Sie stark

Sobald Sie einen Online-Banking-Angriff feststellen, sollten Sie sich Hilfe durch einen Rechtsanwalt holen. Nehmen Sie mit unserer Kanzlei Fölsner Kontakt auf. Je eher Sie sich melden, je größer sind die Aussichten auf Erfolg. 

In einem ersten Beratungsgespräch analysieren wir den Fall und die Chancen. Im nächsten Schritt werden wir alles daran setzen, damit Sie nicht nur schnellstmöglich Ihr Geld zurückbekommen, sondern auch zu Ihrem Recht gelangen und beispielsweise nicht zu Unrecht des fahrlässigen Handelns bezichtigt werden.

Rechtsanwalt-Fölsner

Nehmen Sie Ihr Recht vollumfänglich in Anspruch!

Lassen Sie sich von Ihrem Recht abbringen und verpassen Sie nicht die Chance, Ihre Interessen rechtssicher durchzusetzen. Wir setzen uns für Sie und für Ihr Recht ein!

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